Gegen das konzertierte Gelüge zum 10. Jahrestag des größten CIA-Verbrechens der US-Geschichte in Komplizenschaft der NATO
Verfasst von: Christoph R. Hörstel am 9. September 2011
Dass sich die korrupten Nato-Regierungen und ihre angeschlossenen Medien-Apparate zu 9/11 etwas einfallen lassen würden - das verwundert kaum. Doch tatsächlich zu sehen, wie das System sich in seiner Gesamtheit hochrafft und die größte Propagandaschlacht der jüngsten Geschichte in Szene setzt, einschließlich pünktlicher Verhaftungen, angezündeter Autos etc. - das ist beeindruckend. Es zeigt, dass unseren Eliten das Wasser bis zum Hals steht.
Von der Pleite bedroht, von einer Rette-sich-wer-kann-Mentalität schwer gebeutelt, ächzt das Bündnis voran. In den USA nehmen die Republikaner nationalen Schaden locker in Kauf, solange sie nur Obama persönlich und jeden seiner Schritte beschädigen. Wir erleben eine Endphase unseres offiziellen Werteverständnisses, garniert mit absoluten Highlights der Perversion.
Am zehnten Jahrestag des Massakers eingeweihter, kleinerer Teile der US-Elite an der eigenen Bevölkerung wird klar, dass das global propagierte Lügengespinst im Umfeld dieser Schreckenstat, die weltweite Durchsetzung der offiziellen Washingtoner Lesart und die Aufrechterhaltung dieses Zwangssystems längst nicht mehr nur den kleinen Ausschnitt des „Terrorkriegs" betrifft, sondern längst weite Bereiche ergriffen hat, die ganz ähnlich auftreten:
Nahezu im Jahresrhythmus lügen sich Pharmariesen mit weltweiten Panikkampagnen wegen angeblicher Pandemien in Milliardengewinne - stets freundlich begleitet von zahlungswilligen Regierungen, deren Parteien und Persönlichkeiten auf fortlaufende Zuwendungen aller Art hoffen dürfen. DAS sind die echten „Rettungsschirme".
Unsere Rüstungs- und Energie-Konzerne eignen sich im erprobten Joint-Venture-Verfahren ganze Staaten an (Libyen) - besonders krass wirkt jetzt die „Demokratie-Keule".
Das Bankensystem kann jetzt nach der gesamten EU greifen: Alle beteiligten Eliten in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien sind sich offenbar ziemlich sicher, dass sie straffrei ausgehen, weil sie so tief in einem Gesamtsystem stecken, analysiert der Abteilungsleiter im Europäischen Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF), Wolfgang Hetzer.
Damit wird klar: 9/11 ist kein Einzelfall, es ist Symptom eines stürzenden Systems. Der Aufprall unten könnte fürchterlich werden, weil die Gesellschaft zwar aufwacht - aber so spät, dass die gesteigerte Sensibilität eben ausreicht, um den Aufprallschmerz noch intensiver zu erleben.